Personalverband Stadt Winterthur
Sanierung der Pensionskasse
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Die Schmerzgrenze für die Angestellten ist erreicht!

Der Personalverband der Stadt Winterthur ist sehr beunruhigt über die Entwicklung der finanziellen Situation der Pensionskasse der Stadt Winterthur (PKSW). Vor vier Jahren mussten wir Angestellten massive Leistungseinbussen in Kauf nehmen und seither Sanierungsbeiträge leisten. Offensichtlich sind diese Massnahmen nicht ausreichend. Nun geht’s in die nächste Runde: Es kommen weitere einschneidende Leistungseinbussen und stark erhöhte Beitragszahlungen hinzu, welche für die Arbeitnehmenden sehr schmerzhaft sind. Über diese Ankündigungen sind wir schockiert.

Die Stadt Winterthur muss ihre Verantwortung gegenüber der PKSW wahrnehmen. Schliesslich konnte die Stadt jahrzehntelang von der PKSW als günstige Darlehensgeberin profitieren. Es ist nicht in Ordnung, dass die heutigen Angestellten dafür und für andere frühere Versäumnisse einen derart hohen Preis bezahlen müssen. Der Kompromissvorschlag des Stadtrates geht uns eindeutig zu weit.

Die Loyalität der «Städtischen» wird mit dieser Vorlage arg strapaziert. Um eine Pensionierungswelle (die sehr teuer würde) und weitere Kündigungen zu vermeiden sowie als attraktiver Arbeitgeber zu gelten, muss ein ausgewogenerer Vorschlag ausgearbeitet werden. Wir sind bereit, einen grossen Teil an die Sanierung zu leisten, aber nun ist die Schmerzgrenze erreicht!

 

Weitere Informationen:

Medienmitteilung des Stadtrates "Vorschlag für die Sanierung der Pensionskasse liegt vor" vom 19.12.2017

Antrag des Stadtrates an den Grossen Gemeinderat vom 13.12.2017:
"Kredit von CHF 144 Mio. und Anpassung der Verordnung über die Pensionskasse der Stadt Winterthur vom 25. Februar 2013 mit einem 1. Nachtrag"

 

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