Personalverband Stadt Winterthur
Medienmitteilung zur Zurückweisung der Pensionskassensanierung durch die Aufsichtskommission des GGR
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Aussitzen ist keine Lösung! 

Aus Sicht des Personalverbandes der Stadt Winterthur ist die Zurückweisung des Stadträtlichen Sanierungsvorschlages durch die Aufsichtskommission des Grossen Gemeinderates (AK) verantwortungslos. Die Pensionskasse der Stadt Winterthur wurde nicht sauber ausfinanziert und mit einer Unterdeckung in die Selbstständigkeit entlassen. Durch diese Unterdeckung konnte nicht im gleichen Masse von den Aktienmärkten profitiert werden wie bei anderen Pensionskassen (gesetzliche Vorgabe Risikoeinschränkung). Statt nun den notwendigen Schritt der Sanierung gemeinsam und rasch anzupacken, wird verlangt, dass eine neue «Vision und Strategie» vorgelegt werden müsse, wohlwissend, dass solches Zeit benötigt. Dies ist verantwortungslos gegenüber den Mitarbeitenden der Stadt Winterthur, die schon seit Jahren sehr hohe Sanierungsbeiträge leisten müssen, ohne dass es ihre Schuld wäre. Es ist auch verantwortungslos gegenüber den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern, wenn Tatsachen verdreht werden (die 144 Mio. sind ein Geschenk an die Mitarbeiter, statt korrekterweise zu bestätigen, dass diese Summe ausschliesslich für die laufenden Renten benötigt wird). Hier stellt sich uns die Frage, ob gewisse Politiker wider besseres Wissen reden oder die Zusammenhänge nicht verstehen. 

Die geprüfte Integration in eine andere Vorsorgeeinrichtung (BVK) hat auch gezeigt, dass zur Sanierung nicht 144 Mio. notwendig sind, sondern die von den Personalverbänden schon lange geforderten 210 Mio. 

Mit der Pensionskasse ist es wie mit einem undichten Dach. Je länger gewartet wird, desto teurer werden die Reparatur und die Folgeschäden. 

Winterthur, 20.02.2019

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