Personalverband Stadt Winterthur
Medienmitteilung zur Budgetsitzung des Grossen Gemeinderates: Kürzung der Lohnmassnahmen
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Weiterer Schlag ins Gesicht der städtischen Mitarbeitenden

Der Grosse Gemeinderat hat wieder zugeschlagen: Der stadträtliche Vorschlag für Lohnmassnahmen wird um Zweidrittel auf Fr. 500'000 gekürzt. Unglaublich, wie die Mehrheit des Grossen Gemeinderates die Leistungen des städtischen Personals geringschätzen. Wer pflegt in den Heimen? Wer repariert die Strassen? Wer holt die Kehrrichtsäcke vor der Haustüre? Wer löscht das Feuer? Nein, nicht gutbezahlte Juristen im Grossen Gemeinderat, die mit einem Spruch wie «Die Ansprüche sind grenzenlos» die städtischen Mitarbeitenden diskreditieren. Die Realität sieht so aus: Die Teuerung wird nicht ausgeglichen, obwohl sie über 1 % beträgt, die Krankenkassenprämien steigen um 4 %, die Pensionskassenbeiträge steigen – jedes Jahr steht weniger Geld zur Verfügung! Wo bleibt die Wertschätzung für das städtische Personal?
Wir schliessen mit den Worten des Stadtpräsidenten Mike Künzle: «Wenn unsere Leute diese Debatte mitbekommen und dann sehen, wie wir gleichzeitig über einen tieferen Steuerfuss reden, verstehen sie das Parlament nicht mehr.»

 
Für den PvW-Vorstand
Katrin Kaufmann, Präsidentin

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